Stefanie Krüger, Tagtraum - Stubengesellschaft — Kunstverein

Stefanie Krüger beschäftigt sich in ihren Gemälden mit Phänomenen aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Kühle, Klarheit und Distanz zeichnen ihre Arbeiten aus. Dennoch wirken die Szenen und Orte, als seien sie einer Traumwelt entsprungen.
29.01.2022
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27.03.2022

„Da gibt es beklemmend magische Momente aber auch lyrische Verzauberung. Surreale Gedankenwelten stehen vielleicht am Anfang, aber die Entdeckung der Künstlichkeit, besser vielleicht der Fremdartigkeit der Welt liegt in der Wahrnehmung des Realen. Leise Verschiebungen der Alltagswahrnehmung reichen aus, ein Aushebeln der Bezugsregeln und Wahrnehmungs- bzw. Darstellungskonvention. Verweisen könnte man in diesem Zusammenhang etwa auf die Collagen eines Max Ernst, der wie Stefanie Krüger vorgefundenes Material aus Illustrierten so montiert, dass banale Situationen durch die neuen Kontexte merkwürdige Bildwirkungen hervorbringen, eigenartige Gefühlsebenen anklingen lassen, die man wie zeitlich von weither zu kennen glaubt.“ (Wolfgang Heger)

Gemälde „Januarnacht“ (2019) von Stefanie Krüger: eine einzelne Gestalt geht nachts über eine verschneite Fläche im Lichtkegel einer Laterne.
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